QUALITÄTSFÜHRERSCHAFT ZAHLT SICH AUS

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QUALITÄTSFÜHRERSCHAFT ZAHLT SICH AUS
Die Halostage ist das erste LED Studio in Babelsberg und wird betrieben von ICT AG, Ludwig Kameraverleih und Lava Labs. © ICT AG/Matthias Baumbach

Nicht nur bei den öffentlich-rechtlichen Auftraggebern weht derzeit ein rauer Wind. Auch bei den privaten Sendern verstärkt sich die Konzentration auf wenige Leuchtturm-Projekte. Das Personalkarussell dreht sich schneller und schafft neue Chancen, aber auch plötzliche Risiken. „Weniger ist mehr“ scheint das Motto dieser Tage. Gebannt blicken alle auf das zweite Halbjahr und die Aussicht für 2022.

An Ausstattung, Komparsen und VFX zu sparen, scheint sich für Produzent*innen nicht mehr auszuzahlen. Der Fachkräftemarkt hatte schon klar signalisiert, für welche Projekte erfahrene Filmschaffende leichter und für welche schwieriger zu begeistern sind. Längst dreht sich die Diskussion in gesetzten Gagen-Kategorien um die Attraktivität der Projekte selbst. Für wen wird mit wem und welchem Aufwand produziert. Zuletzt hatten Sender auch die Publikumslieblinge der Serien-Langläufer ins Visier genommen und damit die vermeintliche Sicherheit für Projektbeschäftigte relativiert. 

Gerade für die Programmanbieter im Wettstreit um Abonnenten und Zuschauer liegt der Fokus klar auf Perfektion. Erste Pitches werden schnell und agil genau auf Kundenwünsche und Publikumsgeschmack getrimmt. Das Projekt sucht keinen Sendeplatz, sondern das Programmangebot erhält den maßgeschneiderten Inhalt, bei dem der Screen-Value nicht zu kurz kommen darf. Hat früher das Best-of für den Trailer gereicht, soll der Zuschauer heute die Begeisterung in seiner Peer-Group kommunizieren – möglichst über alle Kanäle. 

Dienstleister folgen dem Trend mit perfekten Angeboten für anspruchsvolle Produzent*innen. Die digitale Verlängerung der Angebote durch Showrooms (wie die Theaterkunst) oder gar der Leistung selbst, wie mit dem digitalen Arbeitsvertrag von adag Payroll Services, sind Trendsetter. Die Pensionskasse Rundfunk ergänzt mit Expertengesprächen die Beratung rund um die Altersvorsorge der Filmschaffenden, ein immer wichtigeres Argument beim Kampf um Fachkompetenz. 

Weil der Rund-Um-Service immer wichtiger wird, bietet die Rental-Gruppe (u.a. Ludwig Kameraverleih und MBF) die HALOSTAGE im Studio Babelsberg. Modernste Technologie ermöglicht flexible, kreative Produktionsbedingungen für Premiumprodukte. Die Postproduktions-Studios in Hamburg und Berlin von Optical Art und postperfect bedienen für den deutschen Produzent*innen alle kreativen und technologischen Wünsche, aber eben auch die hohen Standards internationaler Player. 

Für visuelle Effekte setzen Großproduktionen die Maßstäbe und loten immer neue Machbarkeiten aus. BigHugFX setzt als deutsches VFX-Studio nicht auf pure Größe, sondern auf intelligente Cluster-Kooperationen und agiles Management. Deutsche Projekte profitieren von der Erfahrung aus amerikanischen Major-Projekten. 

Erfahrene Dienstleister sind dort, wo Produzent*innen gerne drehen. Statt ihnen in förderintensive Regionen zu folgen, schaffen sie mit permanenten Strukturen gute Anlaufpunkte für neue Projekte. Sie sind quasi schon da, meist sogar deutschsprachig. Cattleya bietet als erfolgreicher Produzent Serviceproduktionen in Italien an, die gerade für deutsche TV-Movies attraktive Fördereffekte bescheren. 

In Summe zahlen alle Initiativen auf hochwertigere Projekte zu wettbewerbsfähigen Preisen ein. Quality First bedeutet insgesamt ganz vorne dabei zu sein.