GENERATIONENWECHSEL

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Die meisten mittelständischen Produktionsfirmen und Dienstleister wurden vor zwanzig, dreißig Jahren von Unternehmerinnen und Unternehmern gegründet. Nur selten werden die Unternehmen innerhalb der Familie an die nächste Generation übergeben. In der Regel ist der Verkauf des Unternehmens als Altersversorgung fest eingeplant. Das will allerdings gut vorbereitet sein.

Investoren, die Unternehmen kaufen, haben so etwas meistens schon vielfach getan. Der Unternehmer, der sein Lebenswerk verkaufen möchte, hat selten Erfahrung mit aktuellen Bewertungsmethoden. Wer diesen Prozess ohne fachkundige Beratung beschreitet, zahlt in der Regel einen hohen Preis.

Teilweise suchen verkaufswillige Unternehmer(innen) lediglich juristische Beratung und lassen die aktuellen Geschäftszahlen durch ihren Steuerberater aufbereiten. Ein Rechtsbeistand ist in der Regel erst zu einem sehr viel späterem Zeitpunkt hilfreich und dann auch unerlässlich. Die Aufgabe des Steuerberaters ist in der Regel nicht, mögliche Risikoabschläge zu identifizieren, Gegenargumente zu erkennen oder verdeckte Potenziale und künftige Chancen zu beschreiben.

Genau hier fängt aber die Verkaufsbegleitung an. Gemeinsam mit dem Unternehmer werden repräsentative Kennzahlen für das jeweilige Geschäft, passend zum individuellen Unternehmen herausgearbeitet. Das Risikomanagement der Geschäftsführung ist in der Regel nicht so dokumentiert, dass es für einen unbeteiligten Dritten nachvollziehbar ist. Risikoabschläge und fehlende Ergebniskorrekturen sind die Folge. Diese schlagen sich direkt in der Unternehmensbewertung nieder.

Das operative Geschäft, realer Besitz des Unternehmens, die Marke und an-entwickelte Projekte fließen in den Unternehmenswert ein. Der am Markt erzielbare Kaufpreis muss nicht identisch sein.

Guthaben und Schulden werden dem Unternehmenswert hinzugezählt oder abgezogen. Oftmals sind Verbindlichkeiten, beispielsweise aus Pensionsrückstellungen, oder der Wert von Verwertungsrechten nicht eindeutig bestimmbar. Letztlich ist der Kaufpreis die Summe, die ein Käufer bereit ist zu zahlen.

Erfolgt die Nachfolge innerhalb der Familie, ist der Betrag meist niedriger als wenn ein Wettbewerber einen strategischen Zukauf erwägt. Gerade Produktionsfirmen gehen oftmals in Unternehmensgruppen auf, die eine win-win-Situation für beide Seiten in Aussicht stellen. Investitionskraft wird gegen Flexibilität und Selbstbestimmung eingetauscht – oftmals zu Lasten der Alteigentümer.

International Film Partners begleitet den Unternehmer von der Verkaufsplanung, über die Käufersuche bis zur erfolgreichen Integration der neuen Eigentümer und Geschäftsführer.