SAGE ICH, WAS ICH DENKE?

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SAGE ICH, WAS ICH DENKE?
SAGE ICH, WAS ICH DENKE?

Authentizität besitzt einen hohen Wert in langfristigen Beziehungen. Das betrifft Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten. „Sage ich, was ich denke – tue ich, was ich sage?“ ist nur das plakativste Statement in diesem Kontext. Aus Authentizität leitet sich direkt Glaubwürdigkeit ab und nicht zuletzt Zuverlässigkeit.

In den Achtzigern wurde die „Sandwich-Methode“ als die Innovation in der Personalführung gefeiert. Noch heute kann in schwierigen Situationen oder bei Trennungsgesprächen diese Methode ihre Berechtigung haben. Die Idee ist recht simpel. Zuerst soll eine positive Stimmung erzeugt werden, dann folgt die schlechte Nachricht – der eigentliche Gesprächsgrund – und vor der Verabschiedung werden nochmals freundliche Worte ausgetauscht. Als Führungsmethode ist diese Technik aber seit Jahrzehnten verpönt. Vertrauensvolle Zusammenarbeit wird dadurch sicherlich nicht begründet. Nur selten finden sich heute noch Manager, die konsequent jede Fortbildung geschwänzt haben und auf veraltete Methoden bauen. Was ist die moderne Alternative und wie kann Führung gleichzeitig fortschrittlich sein und Stabilität erzeugen?

Der Serien-Entrepreneur, Buchautor und Redner Stefan Weiss, bekannt von der Highspeed-Kamera WEISSCAM, ist „Authentisch erfolgreich“ und verspricht mit dieser Methode nachhaltige, auf Vertrauen basierte Geschäftsbeziehungen. In Zeiten von Work-Life-Balance und Home-Office ist Vertrauen gefragt und auch dafür sind Zuverlässigkeit, Berechenbarkeit und ein partnerschaftliches Miteinander Grundvoraussetzung.

Durch Corona haben viele Organisationsstrukturen, Methoden und Führungskonzepte eine Chance bekommen. War eigenverantwortliches Arbeiten von zu Hause aus noch im Januar umstritten, wird es inzwischen flächendeckend und branchenübergreifend praktiziert. Große Büroflächen gehören der Vergangenheit und viele Unternehmen suchen kompakte Einheiten, die sich großzügige Gemeinschaftsflächen teilen. Die Angebote in Berlin und München unterstreichen diesen Trend, der auch von etablierten Medienunternehmen für sich entdeckt wird.

Agilität hält ebenfalls immer mehr Einzug in unsere Branche. Bei diesem Konzept werden Rollen klar definiert und gemeinsam soll in festen Zeitabständen die kleinste, funktionierende Lösung erarbeitet werden. Auf dieser Basis arbeitet das Team an der Verbesserung, Dokumentation und Weiterentwicklung. Nicht nur die Projektfortschritte werden in kurzen Abständen abgestimmt, sondern auch die Funktion des Teams im Innenverhältnis. Unser Werkvertragsdenken, das in endlose Definitionen ausufert bevor überhaupt angefangen wird an der Umsetzung zu arbeiten, steht dieser Projektmanagement-Form gegenüber.

Aber auch „Agilität braucht Stabilität“. Ambidextrie (also „Beidhändigkeit“) kombiniert klassische Methoden mit agilen Konzepten. Gerade während Corona bewähren sich flexible Modelle unter dem Gesichtspunkt von Kostendruck einerseits und kurzfristigen Deadlines andererseits. Das VFX Studio BigHug FX ist z.B. in einem Verbund von VFX-Spezialisten und reduziert damit die Overhead-Kosten drastisch. Referenzkunden wie MGM und Netflix wissen das zu schätzen.

Die hohen Anforderungen, die gestiegenen Kosten und Risiken im Zusammenhang mit Covid-19 und der weltweite Wettbewerb erfordern einerseits einen offenen Blick für neue Konzepte und andererseits Mut für Bewährtes. Und das auch, um die Authentizität zu wahren.

Bild © pixabay | dominickide